Feierliche Einweihung des Solarparks Radelstetten am 02.06.2010

Wo bis Ende der Neunziger auf hermetisch abgeriegeltem Militärgelände der Bundeswehr Munition gelagert wurde, wird seit diesem Jahr Solarstrom für über 400 Familien produziert. Ein mustergültiges Exempel an sinnvoll genutzter Konversionsfläche ging in Form einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,7 Megawatt ans öffentliche Stromnetz.

 

Die erfolgreiche Inbetriebnahme des Gesamtprojekts Radelstetten 1 und 2 wurde am 2. Juni 2010 feierlich eingeweiht. Die Veranstaltung fand regen Anklang bei allen geladenen Gästen. Der Einladung folgten sowohl der Vorsitzende der SPD Landtagfraktion Claus Schmiedel, der CDU Landtagsabgeordnete Karl Traub, der Landrat des Alb-Donau-Kreises Heinz Seiffert sowie der Bürgermeister der Gemeinde Lonsee, Jochen Ogger. Ferner waren alle an Projektierung und Realisierung beteiligte Unternehmen sowie Gemeinderäte und Ortschaftsräte anwesend.

 

Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste durch Herrn Karl T. Schmid von der Solep GmbH, Initiator und Bauleiter des Projektes, folgte eine Ansprache von Kurt Krannich von der Krannich Solar, die die Projektierung und Realisierung übernommen hatte.

 

Kurt Krannich stellte den Mut der Initiatoren sowie des Projektteams heraus, ohne den die Umsetzung eines Projektes in dieser Größenordnung nicht zustande gekommen wäre. Er erwähnte dabei auch lobend die Kooperationsbereitschaft von Seiten des Bürgermeisters der Gemeinde Lonsee und den zuständigen Behörden. Mit deren Begeisterung für die Idee und deren Unterstützung konnte der Solarpark Radelstetten innerhalb dieser kurzen Zeit realisiert werden.

 

Auch in den nachfolgenden Reden von Landrat Seiffert, MdL Schmiedel sowie dem ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten der Gemeinde Lohnsee, Dr. Hermann Muhle, wurde dem Projekt höchster Respekt gezollt. Die Bedeutung der regenerativen Energien und deren unbestrittenes Ausbaupotenzial für die Zukunft war der inhaltliche Tenor aller Redner.